Mit einer MPU Vorbereitung den Führerschein wieder erlangen

Schulung © Alexandra Bucurescu / pixelio

Wer seinen Führerschein wegen Alkoholeinfluss oder zu vielen Punkten auf dem Konto in Flensburg verliert, muss eine schwere Hürde nehmen, um diesen wieder zu erlangen: die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung), oft auch einfach “Idiotentest” genannt. Doch nicht alle Anbieter spielen dabei fair. Gerade im Internet locken eine Menge schwarze Schafe, die aus der Zwickmühle des “Kunden” mit wenig Aufwand ein möglichst großes Kapital schlagen wollen. Doch wie unterscheidet man die seriösen Anbieter von den Abzockern?

Was zeichnet eine seriöse MPU Vorbereitung aus?

Keine Vorkasse
Als goldene Regel sollte gelten, dass man niemals in Vorkasse tritt. Niemand würde auf die Idee kommen, bei einem Internethändler etwas gegen Vorkasse zu bestellen. Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die auf diese Masche hereinfallen und bezahlen, ohne dafür jemals eine Gegenleistung zu bekommen. Vorkasse ist nur dann ratsam, wenn man das Geld auf ein Treuhandkkonto einzahlt, so dass das Geld erst dann an die Agentu ausgezahlt wird, wenn die MPU Vorbereitung zum Bestehen der MPU geführt hat.

Seriöser Internetauftritt
Eine MPU Agentru ist nicht deshalb seriös, weil sie sich selbst so auf seiner Website charakterisiert. Trotzdem lässt sich anhand des Internetauftritts bereits ahnen, ob sich dahinter ein seriöser Anbieter verbirgt, oder nicht. Diese beschreiben den Ablauf und Inhalt einer MPU Vorbereitung im Detail und schildern anhand dessen, wie den Kunden weiter geholfen werden kann. Versteckt sich ein Anbieter hinter kryptisch verschleierten Begriffen, so steckt meist ein Betrüger dahinter. Wer nichts zu verbergen hat, spielt mit offenen Karten und zeigt dem Kunden, worauf er sich einstellen muss.

Keine Allgemeinlösung
Anbieter, die versprechen, sie können jeden gleich gut auf die MPU vorbereiten, sind ebenso mit Vorsicht zu genießen. Denn nicht jede MPU läuft gleich ab: es wird immer ein individueller Untersuchungsauftrag für jeden zu Begutachtenden erstellt. An einen Raser, der wegen ständiger Geschwindigkeitsübertretung die zulässige maximale Punktzahl überschritten hat und deshalb einen Führerscheinentzug hinnehmen muss, werden andere Anforderungen gestellt, als an einen Alkoholiker, der unter Alkoholeinfluss Fahrerflucht begangen hat.

Deshalb ist immer, ohne Ausnahme, eine Beratung im Einzelgespräch erforderlich. Von Gruppensitzungen ist eher abzuraten, da hier nur an der Oberfläche gekratzt und nicht speziell auf das Gutachten des Einzelnen vorbereitet wird.

Wer diese Vorgaben beherzigt, der sollte einen seriösen Anbieter erkennen können.

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